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  • miriamhalter

Der Irrtum

Bis vor kurzem ging ich davon aus, dass sehr viele Menschen wissen, wie es in unseren 4 Wänden aussah. Ich war überzeugt, dass sie einfach nicht hin sehen wollten oder aus Angst nicht eingriffen. Es war ein Irrtum, denn sie wussten von NICHTS. Da war eine Ahnung, dass es nicht ganz einfach war, aber das Ausmass wurde nicht erkannt.


Es war die SCHAM und die ANGST vor dem, was die anderen über einen denken könnten, die meine Liebsten daran hinderte, über das erlebte zu sprechen oder gar um Hilfe zu bitten.


Laut Duden ist die Bedeutung von Scham: durch das Bewusstsein (besonders in moralischer Hinsicht) versagt zu haben, durch das Gefühl, sich eine Blösse gegeben zu haben.

Deshalb war es so wichtig, dass ich niemandem davon erzählte. Die Angst, vor den Verurteilungen waren grösser, als das eigene Wohlergehen. Und gerade während ich das schreibe wird mir noch mehr bewusst, wie gross der Druck der Gesellschaft ist, mit der Vorstellung, von einem "normalen" oder "perfekten" Leben.


Sei dir bitte bewusst, dass du DEIN Leben genau so kreieren kannst, wie du es möchtest. Dein Alter spielt dabei keine Rolle! Wenn du jemanden in deinem Umfeld hast, der dich daran hindern will, suche das Gespräch mit ihm. Wenn wir von einer gewalttätigen Person sprechen, bitte glaube mir, DU HAST KEINEN GRUND, DICH ZU SCHÄMEN. Sprich darüber, hole dir Hilfe und Unterstützung. Nimm deinen MUT an die Hand und geh voran. Es ist DEIN Leben und es ist dann perfekt, wenn es für dich stimmt.


In tiefem Vertrauen, Miriam


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